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Eurovision Song Contest 2010 Oslo: Nationale Vorausscheidungen - Was bisher geschah? (Teil 3)

12. März 2010 um 12:17

Heute stellen wir im dritten Teil unserer Rubrik "Was bisher Geschah?" die nächsten sieben Länder vor. Das sind Weißrussland, Georgien, Slowakei, Lettland, Bulgarien, die Türkei und Litauen.

Bitte zur Kenntnis nehmen, dass es sich hierbei nur um eine subjektive Meinung euers Webmasters handelt.

    WEIßRUSSLAND: Butterflies

Update: 27.03.2010

Bekanterweise hat die weißrussische Band 3plus2 ihren Eurovision Beitrag für Oslo ausgewechselt. Sie meinten, eine Ballade würde besser passen. Und das stimmt tatsächlich. Mit der Ballade Butterflies könnten sie sogar wieder einmal ins Finale weiterkommen. In gewisser Hinsicht klingt die Ballade ein bisschen wie eine kleine Hymne. Gute Entscheidung.

    GEORGIEN: Shine

Nach einem Jahr Pause kehrt Georgien mit einer Ballade Namens Shine, gesungen von Sopho Nizharadze zum Eurovision Song Contest zurück. Der Song wurde durch die nationale Vorausscheidung am 27. Februar gewählt. Das ist ein netter Song, der von Hanne Sørvaag geschrieben wurde. Klingt der Name norwegisch? Ja, sie ist Norwegerin und zugleich die Komponistin von diesjährigem norwegischen Beitrag My heart is yours. Somit hat sie doppelt mehr Chance gegenüber anderen Komponisten den Eurovision Song Contest zu gewinnen. Wir befürchten aber, dass sie mit keinem der beiden Songs das schaffen wird.

    SLOWAKEI: Horehronie

Die große Favoritin der slowakischen Vorausscheidung  Kristina, hat zwar extrem knapp aber immer doch geschafft, das Land mit dem Song Horehronie in Oslo zu vertreten. Das Finale der Vorausscheidung fand am 27. Februar statt. Der Gewinnersong hat eine ganz einfache Melodie, einfachen Gesang und einfachen Rhythmus. Das sind drei gründe warum Kristina auf einigen Eurovision Websites als Geheimfavoritin auf den Sieg gilt. Für uns in Wien wäre Bratislava 2011 ganz praktisch: für unsere Verhältnisse günstig und nur knappe 50 Minuten mit dem Auto entfernt.

    LETTLAND: What for? (Only Mr. God knows)

Am 27. Februar wählte Lettland seine Eurovision Teilnehmerin für Oslo. Sie heißt Aisha und wird den Song What for? (Only Mr. god knows) singen. Wenn man dem Auftritt Glauben schenken darf, der Song beschreibt die Gründe warum wir leben - um die Wäsche zu waschen. Gehe gleich mal meine Waschmaschine (zum glück habe ich eine) einzuschalten. Im ernst, der Song ist eigentlich gut. Um den Song in den Favoritenkreisen einschließen zu können muss Aisha bis Oslo singen lernen und die Song-Instrumentierung sollte bearbeitet werden. Das ist für die "Profils" doch nur eine Kleinigkeit. Oder?

    BULGARIEN: Angel si ti

Die bulgarische nationale Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest fand am 28. Februar statt. Miro präsentierte fünf verschiedene Songs und die Zuschauer wählten den Song Angel si ti für Oslo. Das man einen Dancesong auch sitzend singen kann, bewies der Künstler bei der Vorausscheidung. Wir hoffen Miro wird für Oslo doch eine Choreographie einstudieren und keinen Notenständer mitnehmen. Zum Song selbst: Na ja, es ist halt ein Dancesong wie jeder andere.

    TÜRKEI: We could be the same

Die Türkei bringt wieder einmal einen guten Song zum Eurovision Song Contest. Obwohl das Land in den letzten Jahren ein ständiger Anwärter auf die Topplatzierung ist, diesmal wäre sie tatsächlich berechtigt. Endlich kein Bauchtanz auf der Bühne sondern schlicht und einfach die Band ManGa und der Song We could be the same, der leicht ins Ohr geht und eineinen packenden Refrain hat. Die Teilnahme im Finale ist ja sowieso sicher - ja, ihr wollt den Wort Diaspora nicht hören, aber es ist nun mal so - jetzt ist nur zu erwarten welchen Platz die Band im Finale macht. Die Top 5 ist drin. Wollen wir wetten? Die Band ManGa wurde vom türkischen Rundfunk direkt für den Eurovision Song Contest nominiert. Der Song wurde am 3. März vorgestellt.

    LITAUEN: East european funk

Das Finale der litauischen nationalen Vorausscheidung fand am 4. März statt. Die Gewinner, die Band InCulto wurde mit dem Song East european funk von den Zuschauer gewählt, das Land beim Eurovision Song Contest in Olso zu vertreten. In gewisser Maßen ist der Song interessant und wird wahrscheinlich polarisieren - entweder findet man den Song Klasse oder man bezeichnet ihm als Schrott. Vielleicht schaffen die Jungs sogar endlich wieder eine gute Platzierung für Litauen beim Eurovision Song Contest.

Aus der zweiten Gruppe der sieben Kandidaten wählen wird den türkischen Beitrag We could be the same als Favoriten.

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