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Eurovision Song Contest 2010 Oslo: Nationale Vorausscheidungen - Was bisher geschah? (Teil 5)

29. März 2010 um 12:24

Heute stellen wir im letzten Teil unserer Rubrik "Was bisher Geschah?" die übrigen neun Länder vor: Großbritannien, Griechenland, Schweden, Serbien, Bosnien & Herzegowina, Israel, Aserbaidschan, Frankreich und Ukraine.

Bitte zur Kenntnis nehmen, dass es sich hierbei nur um eine subjektive Meinung euers Webmasters handelt.

    GROßBRITANNIEN: That´s sounds good to me

Am 12. März wählten die Briten ihren Eurovision Teilnehmer für Oslo. Wer ist das? Sein Name ist Josh. Der Song welchen er in Oslo singen wird heißt That´s sounds good to me und wurde von Pete Watermann, der für die unzählige Welthits in den 80ern verantwortlich war. Ach, das waren die Zeiten. Nun, sorry Pete: Dieser Beitrag "Sounds not good to us". Klingt einfach wie ein billiger Abklatsch seiner größten Erfolge.

    GRIECHENLAND: Opa

Giorgos Alkaios hat geschafft am 12. März die nationale Vorausscheidung zu gewinnen und fährt für sein Land nach Oslo. Der Song Opa hat einen typisch griechischen Sound. Griechenland hat in Vergangenheit schon bessere Song zum Song Contest geschickt, wir sind aber überzeugt, dass dieser Song eine Menge Menschen erreichen wird und leider weiter ins Finale kommt.

    SCHWEDEN: This is my life

Die glückliche Gewinnerin des Melodifestivalen 2010 heißt Anna Bergendahl. Sie bringt einen Song Namens This is my life nach Oslo. Das ist ein netter Song mit einem netten Refrain, mehr aber auch nicht. Wenn Sie ins Finale kommen sollte, erwartet sie dort keine besondere Platzierung, aber wer weiß - vielleicht mögen die Zuschauer gerade solche nette Songs.

    SERBIEN: Ovo je Balkan

Was können wir über den diesjährigen serbischen Beitrag sagen: OMG? Typisch serbisch? Super? Mittelmäßig? Der Song Ovo je Balkan ist alles das zusammen. Goran Bregovic, der Komponist des Songs hat in seiner Vergangenheit schon bessere Songs geschrieben. Nun, seit Jahren wiederholt er sich ständig: immer wieder derselbe Sound, dieselbe Melodie. Das ist auf die Dauer langweilig. Ah ja, der Sänger: Sein Name ist Milan Stankovic, der tatsächlich singen kann, wäre nur sein Markenzeichen ein anderer - die Frisur.

    BOSNIEN & HERZEGOWINA: Munja i grom

Man hat lange auf die Präsentation des Beitrags aus Bosnien & Herzegowina gewartet. Der Songname Munja i grom versprach viel und endlich dürften wir ihn am 14. März auch hören. Was ist dann passiert? Die große Enttäuschung! Ein langweiliger mittelmäßiger Rock-Song der vom Anfang bis zum Schluss wie durcheinander komponiert klingt. Der Sänger Vukasin Brajic ist zwar stets bemüht den Song lebendig zu machen, aber wo kein Leben existiert sind dann auch die größten Anstrengungen um sonst.

    ISRAEL: Milim

Israel präsentiert diesmal eine sehr traurige Ballade beim Eurovision Song Contest in Oslo. Der Sänger Harel Skaat hat eine sehr schöne Stimme und singt den Song genauso wie es sein sollte. Der Song Milim ist zwar kein wow-das-ist-der-Gewinner-Song, aber alleine wegen der Dramatik und gutem Gesang verdient es weiter ins Finale zu kommen.

    ASERBAIDSCHAN: Drip drop

Es regnet in Aserbaidschan. Zumindest wenn es um den Songnamen handelt - Drip drop. Der Song wird von Safura gesungen und wird bestimmt das Finale erreichen. Der Song haut zwar einem nicht aus den Socken, aber es stört auch niemandem. Es sind wesentlich schlimmere Songs bei diesjährigem Eurovision Song Contest dabei.

    FRANKREICH: Allez Ola Ole

Ja, die Grand Nation Frankreich. Das war einmal. Jetzt ist nun wieder ein Beitrag an der Reihe bei dem man sich die Frage stellt warum? Der Interpret Jessy Matador singt eigentlich nur im Refrain, der Rest übernehmen die Backgrounds. Man könnte gespannt sein, wie das auf der Bühne aussehen wird. Jedenfalls macht Frankreich mit diesem Beitrag im Vergleich zum Vorjahr einen großen Sprung nach hinten.

    UKRAINE: Sweet people

Die Ukraine hat drei Anläufe gebraucht um den Eurovision Beitrag zu finden. Der Song Sweet people verspricht dem Namen nach, einen netten unkomplizierten Song, das täuscht aber. Zum Gegenteil: Es ist ein Blues-Song, gesungen von Alyosha, der viel Konzentration beim anhören fordert. Die Frage ist: Wollen die Zuschauer unterhaltet werden oder die programmatische Songs hören? Das werden wir am 27. Mai erfahren.

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