EXTRAS: WAS WURDE AUS ...
BUCKS
FIZZ (EUROVISION SONG CONTEST GEWINNER 1981)
Veröffentlicht am 01.06.2009 um 23:42 Uhr
Artikel von Harald Tamegger
Als ich 1981 als 12-Jähriger zum ersten Mal bewusst den Song Contest anschaute, war ich sofort begeistert von den 4 Briten BUCKS FIZZ. Mangels eines Plattenspielers, den sich meine Familie damals nicht leisten konnte, harrte ich der Veröffentlichung des Debutalbums auf Kassette. Ab dem Kauf war ich dann ein Fan. Fortan habe ich die Karriere der Gruppe verfolgt, hab im Laufe der Jahre alle Artikel, Singles, Maxisingles, Special-Editions und LPs, später CDs erworben. Für Eurovisionssieger, denen ja von der Presse schon damals immer nur ein kurzes Leben vorausgesagt wurde, hielt sich die Truppe im Chartbiz nämlich erstaunlich lange.
Mit diesem Artikel möchte ich einer meiner Meinung nach international leider unterbewerteten Popgruppe Tribut zollen, die nicht nur Eurovisions-, sondern auch Popgeschichte geschrieben haben:
Nach Ihrem Grand Prix Siegertitel Making Your Mind Up von 1981, der sich europaweit an den Chartsspitzen platzieren konnte, mussten Jay Aston, Cheryl Baker (ein paar Jahre zuvor Mitglied der UK-Euovisions-Gruppe CoCo „Bad old days“), Bobby G. und Mike Nolan der Welt beweisen, dass Sie kein „One-Hit-Wonder“ waren. Die Nachfolgesingle auf den Eurovisions-Hit war „Piece of the Action“, erwartungsgemäß ebenfalls ein Happy-Pop-Song, der sich auch mühelos in den internationalen Charts wieder fand. Gleichzeitig erschien das Debütalbum „Bucks Fizz“, aus der auch die dritte Single „One of those nights“, eine wunderschöne Ballade mit Bobby G. als Leadsänger, ausgekoppelt wurde. Auch in Österreich war dieser Song ein Hit und oft im Radio zu hören. Spätestens jetzt war klar, dass man mit den vier Briten im Pop-Biz noch rechnen musste.
Rund um Weihnachten 1981 schoss dann der Song The Land Of Make Believe in vielen Ländern auf Platz 1 der Charts und eroberte Europa im Sturm. Der Song über ein Fantasieland ist auch heute noch ein oft gespielter Titel in diversen Nostalgieradiosendungen. Die Nachfolgesingle „My camera never lies“, eine vom Stil her wieder völlig andere Richtung mit tollen Vocalarrangements und sehr up-tempo-mäßig produziert, wurde die dritte Nummer 1 für Bucks Fizz in England und ein europaweiter Hit! Das 1982 veröffentlichte Album „Are you ready?“ inkludierte beide Nummer 1 Hits und war somit ein Top-10-Seller. Der Stil dieses 2. Studioalbums war sehr abwechslungsreich und Bucks Fizz ließen mit dieser Produktion erkennen, dass sie sich weiter entwickeln und nicht stehen bleiben wollen. Bester Beweis war der nächste UK-Top-10-Hit Now Those Days Are Gone, eine Popballade vom Feinsten mit Mike als Solosänger und den anderen Dreien im Background. Bucks Fizz verstanden es zu dieser Zeit, die Lead-Vocals geschickt aufzuteilen und im Chor einander perfekt zu ergänzen.
Zu dieser Zeit waren Bucks Fizz am Höhepunkt ihrer Karriere: Ihre Konzerte in England, Australien und im asiatischen Raum (wo sie 1982 auch eine Art Song-Contest, das „Yamaha-Song-Festival“, mit der Nummer „Another Night“ gewannen!) waren Megaseller. In Österreich und Deutschland entschied die Plattenfirma, statt „Now those days are gone“ die flotte Pop-Nummer „Are you ready“ als A-Seite zu veröffentlichen, was leider kein Hit wurde. Bucks Fizz, bzw. ihr Management, haben sich rückblickend damals zu sehr auf ihre Erfolge im englisch- und asiatischsprachigen Raum konzentriert und zu wenig Promotion in anderen Ländern Europas gemacht. Das war vielleicht damals auch noch schwieriger, denn Musiksender wie MTV standen damals erst in den Startlöchern, Kabel und Satanschlüsse hatten auch die wenigsten.
In Österreich feierte dann 1982 der Appetizer auf das 3. Album „Hand Cut“ mit dem Titel If You Can´t Stand The Heat in der ORF-TV-Sendung „Tritsch-Tratsch“ Weltpremiere (!). Mit dieser Sendung wurde – für die jüngeren Eurofans unter uns - übrigens Vera Russwurm als „Tritsch-Tratsch-Girl“, eine Art Quasselstrippe, die zu allem und jedem ihren „Senf“ dazu gab, bekannt. „If you can’t stand the heat“ chartete ebenfalls europaweit. Mit „Run for your life“ folgte dann eine weitere starke Hitsingle aus dem „Hand Cut“-Album, die auch in Ö3 rauf und runter lief.
Nach 3 Studioalben dachte sich die Plattenfirma RCA 1983 wohl, dass die Zeit wohl reif war für das erste „Greatest Hits“ Album. Darauf befanden sich auch 4 neue Tracks, wovon folgende 3 als Single ausgekoppelt wurden: „London Town“, „Rules of the game“ und das völlig Bucks Fizz-untypische eher schwermütig düstere When We Were Young, mit Jay Aston als Leadsängerin. Der Song lief auf Dauerschleife im Radio und war auch in Österreich in den Charts. Das Video zu dem Song und auch zum Nachfolger „London Town“ wurde sogar im ORF in der damaligen Jugendsendung „Okay“ gespielt. Da ist deshalb bemerkenswert, weil es im ORF damals nur diese wöchentliche Sendung gab, in der Clips gespielt wurden, und wenn, dann maximal 3 Songs pro Sendung. Übrigens war dieses „Greatest Hits“-Album eines der ersten Tonträger überhaupt, das damals 1984 auf CD sogar in Österreich (!) erschienen ist, wo damals das CD-Repertoire erst auf etwa 20 Interpreten beschränkt war und eigentlich nur eine Testphase seitens der Industrie stattfand, um zu sehen, ob sich dieses Medium durchsetzen könnte!
Nach der Single Rules Of The Game mit Cheryl als Leadsängerin, die im Dezember 1983 anlässlich einer „UK-X-mas-Tour“ veröffentlicht international kein großer Erfolg war, machte die Gruppe eine kleine Kreativpause und kehrte schließlich im Spätsommer 1984 mit der Romantics-Coverversion „Talking in your sleep“ auf Platz 14 zurück in die UK-Charts. Dies als Vorbote auf das meiner Meinung nach beste Bucks Fizz Album „I hear talk“, aus dem dann im Herbst der Song „Golden Days“ ausgekoppelt wurde. Bucks Fizz waren im Dezember 1984 gerade wieder auf Tournee in UK, die 3. Single „I hear talk“ in den Startlöchern, als das Schicksal grausam zuschlug:
Die Gruppe verunglückte mit dem Tourbus schwer, Mike und Jay wurden durch die Windschutzscheibe auf die Fahrbahn geschleudert, wobei es Mike und einen Bandmusiker am schlimmsten traf: Mike hatte ein Blutgerinnsel im Gehirn, lag wochenlang im Koma und niemand wusste, ob er es überleben würde.
Zu dieser Zeit kriselte es aber offenbar
auch schon
lange in der Band. Wie sich herausstellte, war auf dem Großteil des
in der Schweiz eingespielten „I hear talk“-Albums Jay Aston bereits
nicht mehr dabei. Mike erholte sich Gott sei dank nach einigen
Monaten von seinem schweren Unfall. Aber während Mitte 1985 bereits
die Comebacksingle
You And Your Heart So Blue (übrigens mein
absoluter Bucks Fizz-All-Time-Favourite!) im Rahmen einer
Comebacktour promotet werden sollte, ein neuer Werbevertrag mit der
Elektronikfirma Sharp unterzeichnet war, stieg Jay aus dem Quartet
aus, um eine Solokarriere zu starten. Dem folgte ein gewaltiger
Medienrummel in UK, denn Jay hat im britischen Boulevardblatt „SUN“
einige unschöne Dinge ausgepackt und heraus kam schließlich, dass
sie mit dem Bucks Fizz Produzenten & Songwriter Andy Hill eine
Affäre hatte, was aber dessen Gattin und Managerin der Gruppe,
Nicola Martin, wohl nicht ganz recht gewesen sein dürfte. Der Schuss
ging für Jay nach hinten los: Es folgten Prozesse, wobei Jay den
kürzeren zog und so ziemlich alles an Vermögen verlor, sogar ihr
Haus. Die Presse wusste in der Folge sogar von einem Suizidversuch
Jay’s zu berichten. Die Gruppe gab zu der causa im Vorfeld eine
Presseerklärung ab, “dass sie ohnehin schon lange ohne Jay weiter
machen wollten und ihr „unprofessionell behaviour“ nicht länger
mittragen wollten“. Für viele Fans war das der Anfang vom Ende, denn
Jay war „die Sexbombe“ und optisches Aushängeschild der Truppe und
Bucks Fizz für viele ohne sie unvorstellbar.
Aber die Ex-Bandkollegen schafften das Unmögliche: „You and your heart so blue“ war in England (obwohl im Videoclip dann nur Cheryl, Mike und Bobby zu sehen waren) einen Achtungserfolg in den UK-Top-30 und mit großem Mediengetöse wurde gleichzeitig eine Nachfolgerin gesucht. Sogar die BRAVO berichtete damals darüber, wie sich hunderte Girls zu Castings anstellten, aus dem schließlich die bis dato völlig unbekannte und show-unerfahrene aber hübsche Shelley Preston als Siegerin hervorging. Die neu formierte Truppe präsentierte bei UK-Eurovision-Urgestein Terry Wogan den Song „You and your heart so blue“ in einer BBC-Show wieder als Quartett, um zu zeigen: „We are still here“!
Die nächste Single im Herbst 1985 war dann
wieder ein Schritt in eine neue Richtung: „Magical“, ein Song von
Meat-Loaf und John Parr geschrieben, war eine „Rocknummer“, Bucks
Fizz Fans waren eher verstört, die Single erschien nur in UK und war
kein Erfolg. Nach der damit verbundenen 1985er Tour bastelten die
vier an neuen Songs. Heraus kam mit neuem Plattenlabel Polydor der
letzte UK-Top-10-Hit
New Beginning, eine wilde Trommelnummer mit
eingängigen Chören, die Mitte 1986 Bucks Fizz ein fulminantes Comeback
nach den Fiaskos der letzten Monate bescherte.
Die Nachfolgesingle, der Steven
Stills-70er-Klassiker „Love the one you’re with...“, erwies sich als
Fehlgriff, denn der Song war ebenfalls „zu rockig“ und zu
Fizz-untypisch für eingefleischte Fans, ergo dessen nur ein mäßiger
Chart-Erfolg.
Schließlich lag dann rechtzeitig zur „Not
quite X-mas-Tour’86“ der 5. Longplayer mit dem Titel „Writing on the
Wall“ für den Gabentisch bereit. Davon gab es eine UK- Version, auf
der sich von 10 Songs 6 (!) bereits vorab erschienene Singles
befanden, darunter auch der
1984er-Song „I hear talk“. Letzterer
deshalb, weil der Song in den „Gay-Club-Charts“ erst 1986 ob seiner
Lyrics ein großer Clubhit war. Auf der „Rest-Europäischen Version“
des Albums gab es statt „I hear talk“ den Track „Give a little love“,
der dann europaweit auch als B-Seite einer der nach Meinung der
meisten Fans besten Bucks Fizz Single-Ballade mit dem Titel „Keep
each other warm“, noch mal drauf gepackt wurde. Bis heute rätseln
Fans, warum „Keep each other warm“ nicht der Weihnachtshit 1986
wurde, aber das lag wohl daran, dass die Plattenfirma Polydor nach
dem Charterfolg von „New beginning“ so gut wie keine Promotion mehr
gemacht hat und das Album „Writing on the wall“ mehr als
Singlecollection als als neues Album gesehen wurde. Schade.
1987 war ein Pausenjahr für Bucks Fizz, in dem Cheryl eine Solosingle raus brachte und ihre bereits am Beginn stehende TV-Karriere als Moderatorin diverser Shows bei der BBC verfolgte.
1988 wechselten Bucks Fizz wohl genervt von
der nicht gerade großartigen Polydor-Promotion nach nur einem Album
zurück zum Ursprungslabel RCA und veröffentlichten dort die Single
Heart Of Stone. Vielen von euch ist dieser Song sicher eher von Cher im
Ohr, die – im Gegensatz zu den Fizzern – einige Jahre später einen
weltweiten Top-10-Hit mit diesem Song hatte, obschon die
Originalversion um Längen besser ist. Aber auch hier dürfte der
Marktwert der Truppe seitens der Plattenfirma bereits
abgeschrieben
worden sein: Schlechte PR, mieses Singlecover und ganz und gar
unzeitgemäßes billiges Video. Und wahrscheinlich, um den Vertrag
endgültig auslaufen zu lassen, erschien 1989 noch eine letzte Single
mit dem Titel „You love love“, einem Album-Track aus dem 1983-er
Album “Hand Cut“, der nicht mal remixed wurde. Ein Megaflop, der nur
in UK released wurde. Sogar für eingefleischte Fans ist eigentlich „Heart
of Stone“ die letzte offizielle Single. Es folgte 1989 noch ein
Greatest Hits Sampler „The story so far“ (aber ohne die
Polydor-Singles) und 1989 eine nur unter Fans beliebte Live-CD mit
dem Titel „Live in Croydon“. Spätestens jetzt war auch den Fans
klar, “...the golden days are over“, wie es in einem Song der Truppe
so schön heißt.
In weiterer Folge stieg Shelley, die erst 1985 zur Truppe gestoßen war für eine Solokarriere aus. Sie wurde vielbeschäftigte Backgroundsängerin bei Beverly Craven, Brian May von Queen und Belinda Carlisle und sie ist aktuell Leadsängerin der Gruppe Cloudfish. Bucks Fizz tourten als Trio weiter.
1991 erschien anlässlich des 10-Jahre Jubiläums auf Maxisingle ohne Cover ein wirklich guter Remix von „Land of make believe 1991“ und einem Bucks-Fizz-Megamix auf der B-Seite. Als danach auch schließlich Cheryl den Dienst quittierte und ihre BBC-Karriere forcierte, danach auch noch Mike das Handtuch warf, folgten ständige Line-up-Änderungen, die in der Farce gipfelten, dass es Mitte der 90er Jahre zwei Gruppen mit dem Namen Bucks Fizz gab. In einem Rechtsstreit wurde schließlich Bobby G., der einzige, der Bucks Fizz in all den 25 Jahren treu geblieben war, das Recht auf den Gruppennamen vom Gericht zugesprochen. Bis heute tritt er mit drei anderen Komparsen in UK auf sogenannten „Kaffeefahrten“ für Touristen in britischen Strandcasinos auf und verdient damit seine Brötchen.
Treue Fans hielten aber in all der Zeit zu ihren Idolen der Jugend und formierten Homepages als Tummelplatz für alle „Hardcore-Fans“. Durch den Einsatz einer Handvoll UK-Fans wurden 2004 alle Bucks Fizz – Studioalben erstmals auf CD mit raren Bonustracks und tollen Booklets digital remastered wieder auf den internationalen Markt gebracht. Sogar die Songs des 1982 im spanisch-sprachigen Raum veröffentlichten Albums „El mundo d’illusion“ (mit Songs des 1. und 2. Albums in spanischer Sprache) - bislang unmöglich irgendwo zu erhalten - finden sich nun erstmals auf CD wieder. Für Fans schon ob der so gar nicht spanisch anmutenden Aussprache der Briten absolut Kult!
Toll auch, dass Andy Hill, das Bucks Fizz Mastermind der ersten Stunde, einigen auserwählten Fizz-Jüngern aus der Fanschar die Erlaubnis gab, in seinen Archiven zu kramen und das hat sich ausgezahlt: Zahllose Remixe und unveröffentlichte Songs kamen zum Vorschein. (Bemerkung am Rande: Andy Hill hat 1982 auch die UK-Eurovisionsgruppe BARDO produziert und die B-Seite der Single „One Step further“ war „Lady of the night“, ein Bucks Fizz-Cover-Song vom Debütalbum der Gruppe! Andy Hill ist übrigens auch der Songwriter des Céline Dion-Megahits „Think twice“ und hat auch 2 Songs auf dem Debütalbum von „Il Divo“ beigesteuert)
Ende 2004 machten Bucks Fizz im Original-Line-Up von 1985 mit Shelley statt Jay noch mal von sich reden: Sie fanden sich – was viele nach den Querelen der Jahre zuvor nicht mehr geglaubt hätten - für ein paar Gigs in UK im Rahmen der „Here and Now-Tour“ (einer Nostalgietour mit 80er Stars wie Belinda Carlisle, Kim Wilde, Limahl etc.) noch mal zusammen und „genossen jeden Augenblick auf der Bühne“, so Cheryl in einem Interview. Die treibende Kraft hinter dieser Reunion war übrigens Shelley. Die Fans dankten es ihnen und strömten in Scharen in die Konzerte.
Absoluter Höhepunkt für alle Fans war aber auf jeden Fall der Auftritt von Cheryl, Mike und Shelley bei der „50 Years Eurovison Gala“ 2005 in Dänemark. Fans bedauern bis heute, dass Bobby G. aus unerklärlichen Gründen gefehlt hat und dass es bis zu diesem Zeitpunkt nie zu einer Versöhnung der Gruppe mit Jay Aston kam, was aber 2009 noch folgen sollte.
2005 erschien dann der BUCKS FIZZ - Sampler „Ultimate Anthology“ mit allen Singles (außer eben „You love love“) in chronologischer Reihenfolge digital remastered und mit einer Bonus-CD voll mit Spezialmixes, Solosongs von Cheryl und Extended Versions. Kurios auch, dass der Tina Turner Megahit „What’s love got to do with it“ eigentlich ein Bucks Fizz Song war, der von der Gruppe 1984 zwar aufgenommen, aber dann nie veröffentlicht wurde, bis zu diesem Zeitpunkt.
Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums von Bucks Fizz erschien 2006 ein weiterer Sampler mit dem Titel „The Lost Masters“, auf dem neben Remixen auch wieder bisher unveröffentlichte Songs zu finden waren, die von den Originalmitgliedern teilweise sogar neu eingesungen wurden. Auf Grund des Erfolgs wurde 2008 auch „The Lost Masters 2“ nachgereicht, wieder eine Doppel-CD mit gelungenen Remixes und bisher unveröffentlichtem Material.
Als Krönung für die "Fancollection" erschien 2007 ein Greatest Hits Album mit dem Titel „The very best of Bucks Fizz“ plus DVD mit allen Videoclips der Band. Das Album war 2007 in England sogar auf Platz 40 der Charts! Lediglich der Clip zu „Rules of the game“ fehlt aus unerklärlichen Gründen.
Anfang 2009 wurde auch eine fast 2 Stunden dauernde Banddokumentation gedreht, die demnächst im britischen TV zu sehen sein wird.
Zusammenfassend darf ich anmerken, dass nach all den Jahren - gerade nach dem Re-Release aller Alben auf CD - die Songs immer noch frisch und aktuell klingen. Was mir persönlich auch heute noch so gefällt ist, wie abwechslungsreich und experimentierfreudig diese Popgruppe war. Kein Song und kein Album gleicht dem anderen und das ist wohl auch ein Grund, warum Bucks Fizz bis heute eine große treue Anhängerschaft haben. Bucks Fizz sind immer noch aktiv.
Nun kam es aber erst vor wenigen Wochen zu
etwas, was niemand mehr gedacht hätte: Eine Reunion von Cheryl &
Mike mit Jay Aston! Ihr Debut in der fast vollzähligen
Ursprungsbesetzung hatte die Truppe am Tag des Eurovision Song
Contests 2009 in einem Londoner Gayclub (als Vorgruppe traten die
disqualifizierten Georgier vom ESC 2009 auf!), der bis auf den
letzten Platz ausverkauft war. Nach 26 Jahren sang Jay Aston vor
Ihren Fans wieder den Klassiker „When we were young“. Es sind
weitere Auftritte geplant. Bucks Fizz sind immer noch im Geschäft
und zeigen, dass sie es immer noch drauf haben, die Fans zu
begeistern, auch wenn Bobby G., der nach wie vor sein eigenes Bucks
Fizz-Projekt verfolgt, leider fehlt. Aber ¾ der Orginalband ist
mehr, als Fans vor wenigen Wochen noch zu hoffen gewagt hätten.
Für all jene, die von Bucks Fizz nur „Making your mind up“ oder „Land of make believe“ kennen, empfehle ich zum Kennnenlernen die CDs „The Ultimate Anthology“ aus dem Jahr 2005 oder den CD/DVD-Sampler „The very best of Bucks Fizz“ aus dem Jahr 2007, die ihr, wie alle anderen CD-Alben auch, in jedem Internet-Shop ordern könnt. Holt euch ein Stück wirklich gelungener Pop-Geschichte der 80er-Jahre. Less Bucks, more Fizz!
Die letzten Sampler, ein Must-Have für alle Fans von Bucks Fizz: „Ultimate Anthology“ (2005), „The lost masters“ (2006), „The very best of Bucks Fizz on CD/DVD“ (2007), “The lost masters 2” (2008).
Websites: bucksfizzearlyyears, theoriginalbucksfizz, Cheryl Baker, Jay Aston
![]()
UPDATES
18.10.2009 » Corinne Hermés (Eurovision Song Contest Gewinnerin 1983)
06.06.2009 » Nicole (Eurovision Song Contest Gewinnerin 1982)
01.06.2009 » Bucks Fizz (Eurovision Song Contest Gewinner 1981)













CD
KRITIKEN

VERANSTALTUNGEN
EUROVISION
FAMILY